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Die Halswirbelsäule: der beweglichste Teil der Wirbelsäule



Wir müssen den Kopf innerhalb kürzester Zeit nach rechts und links drehen, vor- und zurückneigen. Um diese Beweglichkeit der Halswirbelsäule zu gewährleisten, unterscheiden sich die beiden obersten Wirbelkörper – Atlas und Axis – deutlich von den tiefer gelegenen Wirbeln.

Frau hat Schmerzen an der Halswirbelsäule. © iStock
Der zweite Halswirbelkörper (Axis) ist zum Kopf hin zapfenförmig ausgebildet. Er ersetzt den Körper des ersten Wirbels. Dieser sogenannte Atlas ist ein ringförmiger Knochen, der sich um den Zapfen des Axis dreht. Damit sich dieser Zapfen – er liegt an der vorderen Seite des Wirbelkörpers – nicht in Richtung des Rückenmarks verschieben kann, wird er durch starke Bänder in seiner Position gehalten.

Kopfbewegung: ein komplexes Zusammenspiel

Atlas und Schädel werden durch das obere Kopfgelenk verbunden. An den seitlichen Gelenkflächen des ersten Wirbelkörpers befinden sich eiförmige Gelenkflächen. Darauf ruht der Schädel mit seinem exakt passenden Gelenkknorpel. Die Bewegung des Kopfes setzt sich aus einem äußerst komplizierten Zusammenspiel mehrerer Gelenke und Wirbelkörper zusammen.

Blutgefäße an der Halswirbelsäule

Durch die Querfortsätze der Halswirbelsäule schlängeln sich rechts und links Blutgefäße, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgen. In jeder Etage befindet sich rechts und links eine kreisrunde Öffnung für die Arterie. Stärkere Bandscheibenschäden und Knochenveränderungen, als Folge der altersbedingten Abnutzung (Arthrose), können den Durchmesser der Gefäße einengen und dadurch die Blutversorgung der Hirnbasis und des Innenohres drosseln. Auch extreme Kopfbewegungen oder eine chronisch erhöhte Muskelspannung können diese Drosslung verursachen.
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