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Krafttraining bei Rückenschmerzen



Ein bewusst eingesetztes Krafttraining verbessert das Muskelkorsett. Das lindert und beugt Rückenschmerzen vor.

Älterer Mann trainiert im Fitnessstudio mit Gewichten. © iStock
Im übertragenen Sinne lässt sich ein dosiertes Krafttraining als sportliche Krankengymnastik bezeichnen. Allerdings sollte das Training unter der fachlichen Aufsicht eines ausgebildeten Trainers oder Physiotherapeuten absolviert werden. Diese können ihnen Übungen zeigen, bei denen die Belastungsgrenze Ihrer Wirbelsäule nicht überschritten wird.

Diese Übungen sollten Sie bei Schäden an der Wirbelsäule meiden

Es gibt verschiedene Übungen, die Sie bei Vorschäden an der Wirbelsäule vermeiden sollten. Dazu gehören Sit-ups, bei denen der Oberkörper mit fixierten Füßen aus der Rückenlage vorgebeugt wird.

Das Gleiche gilt für Überstreckungsübungen, bei denen in Bauchlage ein Gewicht mit dem Rücken nach oben gehebelt werden muss. Hier vergrößert sich die Lendenhohlschwingung, die Wirbelgelenke werden gegeneinandergedrückt und reagieren mit Schmerzen. 

Ungünstig ist ebenfalls eine Übung, bei der Sie aus der Hocke aufstehen und mit den Schultern ein beschwertes Joch anheben. Die entstehenden Druckbelastungen der Wirbelkörper und Bandscheiben schaden einer vorgeschädigten Wirbelsäule. Dagegen sind isolierte Anspannübungen der Rückenstreck- und der Bauchmuskulatur, Zugübungen mit den Armen, das Anheben der Beine bei liegendem Oberkörper und das Abspreizen der Beine in Seitenlage durchaus zu befürworten.
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